Visioning 2026
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In meinem letzten Blog Post habe ich mit dir ein paar Gedanken geteilt, warum Januar Energie oft so herausfordernd sein kann - im Außen ist alles auf Vorsätze und Ziele gerichtet, während wir oft im Inneren eher ein Gefühl von Rückzug und Ruhe spüren.
Und das ist wundervoll - wenn du mehr in die Zeitqualität und Astrologie im Januar eintauchen möchtest, dann findest du hier meinen Selflove Season Guide für Januar.
Ich glaube, dass es so kraftvoll ist, diese Zeit auch bewusst zu nutzen und Pläne zu schmieden, zu visionieren und zu träumen. Aber ich glaube auch, dass wir dies in tiefer Verbundenheit mit uns selbst und unserem eigenen inneren Rhythmus tun sollten.
Und genau darum soll es heute gehen. Wenn wir uns ein Vision Board erstellen, dann sollte dieses, um wirklich zu funktionieren, die Energie widerspiegeln, in der wir gerne sein möchten.
Wenn auf deinem Vision Board zum Beispiel das Bild deines Traumurlaubs zu sehen ist, dann solltest du jedes mal wenn du dieses Bild betrachtest, fühlen was du fühlen würdest, wenn du diesen Urlaub gerade erleben würdest.
Die Energie des Urlaubs Matchen, sozusagen.
Um also ein wirkungsvolles Vision Board zu erstellen, sollest du dich vor allem mit der Energie hinter den Bildern verbinden. Frage dich, wie fühle ich mich, wenn ich das gerade erlebe und dann fühl das. Immer und immer wieder, bis es Realität geworden ist.
Das ist der Trick hinter dem, was wir manifestieren nennen.
Und hey, das ist ein wundervoller Prozess, aber ich glaube was genau so wichtig ist, ist der Abschied, den ein solcher Prozess bedeutet.
Für mich gehört zum Visionieren immer auch der bewusste Abschied von dem, was bislang meine Realität war. Auch von er Version meiner selbst, id diesen Lebensabschnitt gebraucht hat, um zu einer neuen, anderen Version zu wachsen. Ich finde, in diesem ganzen Lärm um neue Ziele, vergessen wir viel zu oft, dass wir alle Versionen unserer Selbst immer in uns tragen. Dass es jede einzelne davon gebraucht hat, um an diesen Punkt zu kommen, an dem wir gerade sind.
Deshalb möchte ich dich heute dazu inspirieren, dir nicht nur eine Vision für 2026 bereitzulegen, sondern in diesen Prozess auch einen Abschied einzubauen. Einen bewussten Abschluss.
Ich glaube auch, dass wir erst dann wirklich neu schöpfen können, wenn wir uns bewusst werden, was wir loslassen müssen, um in diese neue Vision eintreten zu können.
Dafür muss zum Beispiel auch unser Nervensystem mit an Bord sein. Hierzu teile ich eine Mediation mit dir im aktuellen Selflove Season Guide, den du hier findest.
Meine Anregung für dich heute - bevor du dein Vision Board gestaltest, nimm dir Zeit um zu sehen, wie weit du gekommen bist.
Was alles nötig war, was dich hat wachsen lassen, was dich geheilt hat, alles was da war, um dich an diesen Punkt in deinem Leben zu bringen.
Ich habe dazu auch eine Podcast Folge aufgenommen, die du hier findest.
Ich stelle mir gerne vor, dass jede Version meiner Selbst hinter mir steht und stolz auf die Frau ist, die wir geworden sind. Jede einzelne davon ist so wichtig und wertvoll, denn sie machen mich zu der, die ich bin.
Und ja, das darf sich auch manchmal traurig anfühlen, denn um in eine neue Version unserer Selbst eintreten zu können, müssen wir auch immer einen Teil unserer selbst zurück lassen. Deshalb finde ich es umso wichtiger, dies bewusst und mit Liebe zu tun.
Und jetzt wünsche ich dir einen wundervollen Start in das Neue Jahr.
Ich hoffe es ist ein Jahr, in dem deine Freude, Liebe und Leichtigkeit oberste Priorität ist. Ein Jahr in dem du ganz bei dir bleiben kannst.
Bis morgen,
Von Herzen,
Asrai