Das Gesetz der Anziehung
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Du hast sicher schon vom Gesetz der Anziehung gehört - Law of Attraction. Mit dem Buch The Secret von Rhonda Byrne haben viele Menschen begonnen sich mit diesem Konzept zu befassen.
Ich glaube, dass uns das Wissen um dieses Konzept sehr nützlich sein kann, wenn es darum geht, ein Leben im Einklang mit unseren Wünschen zu erschaffen.
Das Gesetz der Anziehung besagt, dass wir das in unser Leben ziehen, was wir verkörpern.
Unsere Gedanken, unsere Emotionen, unsere inneren Überzeugungen und vor allem unsere alltäglichen Entscheidungen senden ständig Signale aus. Nicht bewusst, nicht kontrolliert – sondern durch unseren Zustand.
Wenn wir im Mangel leben, im ständigen Gefühl von „nicht genug“, wird genau dieses Gefühl verstärkt. Wenn wir innerlich ruhig, klar und verbunden sind, verändert sich nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern auch das, was wir als Möglichkeiten erkennen.
Das Gesetz der Anziehung ist kein Werkzeug, um das Leben zu manipulieren.
Es ist ein Spiegel.
Wir ziehen nicht das an, was wir uns wünschen.
Wir ziehen das an, was wir verkörpern.
Das Gesetz der Anziehung wirkt nicht dann am stärksten, wenn wir etwas unbedingt wollen.
Sondern dann, wenn unser innerer Zustand mit dem übereinstimmt, was wir leben möchten.
Warum Anziehung ohne Selbstliebe selten funktioniert
Viele Menschen versuchen, das Gesetz der Anziehung zu nutzen, während sie innerlich gegen sich selbst arbeiten. Sie wünschen sich Erfolg, fühlen sich aber nicht würdig. Sie wünschen sich Fülle, leben aber in permanenter Anspannung. Sie wünschen sich Veränderung, halten aber an alten Mustern fest.
Selbstliebe ist deshalb keine romantische Idee, sondern die Grundlage jeder bewussten Manifestation. Sie zeigt sich darin, wie wir mit uns sprechen, wie wir Grenzen setzen, wie wir für uns sorgen – auch dann, wenn niemand zusieht.
Anziehung entsteht dort, wo innere Sicherheit wächst.
Nicht dort, wo wir uns optimieren wollen.
Der Körper als Schlüssel zur Anziehung
Was oft vergessen wird: Der Körper spielt eine zentrale Rolle. Unser Nervensystem entscheidet darüber, ob wir im Vertrauen oder im Überlebensmodus leben. Und genau dieser Zustand beeinflusst, wie wir denken, fühlen und handeln.
Wenn wir ständig unter Stress stehen, fällt es schwer, Möglichkeiten zu sehen. Wir reagieren, statt zu gestalten. Wenn wir zur Ruhe kommen, wird unser Blick weiter. Entscheidungen werden klarer. Handlung wird bewusster.
Deshalb sind scheinbar kleine Dinge so entscheidend: Schlaf, Bewegung, Ernährung, Rituale. Sie verändern nicht direkt das Außen – aber sie verändern den Zustand, aus dem heraus wir leben. Und genau dort setzt das Gesetz der Anziehung an.
Anziehung zeigt sich im Alltag, nicht im Vision Board
Manifestation ist kein besonderer Moment.
Sie zeigt sich im Alltag.
In den Entscheidungen, die du triffst, wenn du müde bist.
In dem Maß, in dem du dir selbst zuhörst.
In der Art, wie du mit Rückschlägen umgehst.
Wenn du beginnst, dein Leben aus mehr Ruhe, Klarheit und Selbstrespekt heraus zu gestalten, verändert sich auch das, was du anziehst. Nicht, weil das Universum plötzlich liefert – sondern weil du empfänglicher wirst für das, was bereits da ist.
Ich glaube, dass unser Leben ein wundervoller Spiegel ist um zu sehen, worauf du deinen Fokus richtest.
Nutze Dinge, die sich zuerst als Widerstand anfühlen bewusst und frage dich, worauf du deinen Fokus richtest. Siehst du eher die positiven oder die negativen Aspekte in deinem Alltag?